Integrative Gruppen
- Lebensmöglichkeiten trotz Behinderung: "...weil Nähe zählt"
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1986 wurde der Behindertenfahrdienst (BFD) eingeführt. Im Zuge der Konzeptplanung für das neue Malteser Zentrum (1989) entstand
die Idee, Behinderten eine Möglichkeit zu bieten, ihre Freizeit aktiv und unabhängig im Hause der Malteser zu gestalten. In den
integrativen Gruppen Sonnenblume, Mosaik und Muschel können sich körperbehinderte Menschen, Senioren und alle
Interessierte in einem gemütlichen und schon fast familiären Rahmen miteinander austauschen. Für viele ist es eine willkommene
Abwechslung in ihrem Alltag.
Unser Konzept lässt sich in einigen Stichworten darstellen:
- Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung
- Solidarität mit Behinderten und Abbau von Berührungsängsten
- Isolation und Einsamkeit vor allem Behinderter überwinden
- Die Lebensqualität durch aktive Freizeitgestaltung erhöhen
- Zur Selbstständigkeit und zum eigenen Handeln ermutigen
- Verantwortung für andere übernehmen
- Grenzen und Fähigkeiten eines jeden erweitern
Die Umsetzung dieses Konzepts erfolgt durch:
- Bewegungssport wie z. B. Sitztanz
- Aufzeigen von Bewegungsmöglichkeiten im Sitzen, den eigenen Körper neu kennenlernen
- Langjährige Kontakte und gegenseitige Besuche der Gruppe HAGO aus der Partnerstadt Hengelo
- Diskussionen und Erfahrungsaustausch mit anderen Gruppen
- Vorträge mit verschiedenen Themen, wie z. B.:
Ernährung, Märchen für Erwachsene, Umgang mit Patienten, Regelung des eigenen Nachlasses - An Einsätzen des Stadtverbandes unterstützend mitwirken
Dieses Konzept kommt so gut an, dass sich mittlerweile knapp 100 Senioren unter dem achtspitzigen Kreuz der Malteser zusammengefunden haben. Wir suchen Personen, die bereit sind, dieses Konzept in einer vierten Gruppe weiterzuführen.
Mehr Informationen zu Sonnenblume, Mosaik und Muschel erhalten Sie hier. Sollten Sie Fragen haben, zögern Sie bitte nicht, mit uns Kontakt aufzunehmen!

